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Jun 2015

Anwendungsbericht: Absicherung von Betriebsgeländen der Industrie

In Fragen der Sicherheit sind Industriestandorte komplexe Gebilde. Unterschiedliche Funktionen wie Verwaltung, Produktion, Entwicklung, Logistik, Park- und Verkehrsflächen müssen gegen Spionage und Sabotage sowohl von innen als auch von außen geschützt werden.
Um das Betriebsgelände sowie einzelne Gebäude wirksam zu schützen, müssen Bauherren und Planer mithilfe der klassischen Leistungsphasen Bedarfsermittlung, Konzeption, Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung vielfältige technische Maßnahmen umsetzen. In diesem Zusammenhang zielen die Aufgabenstellungen meist darauf ab, Zutritt und Zufahrt zum Gelände und einzelnen Gebäuden zu kontrollieren und protokollieren.
Für die Sicherungskonzepte erarbeitet das siganet-Team daher oft ein Pflichtenheft, das dem Anlagenerrichter später als Grundlage für die Ausführung dient. In der Vergangenheit haben die Sicherheitsexperten von siganet bereits mehrere Industrieprojekte konzipiert und dabei z. B. Zuwegungen mit automatisierten, neuen Toren, Vereinzelungsanlagen und Videoüberwachung geplant. In diesem Zusammenhang erhielten sämtliche Personen wie Mitarbeiter, externe Berater und temporäre Arbeitskräfte Ausweismedien für den protokollierten Zutritt. Im Einzelfall erspart das schon mal eine klassische Pforte. Bei Notfällen, wie einer Evakuierung, zeigt sich ein weiterer Vorteil der elektrischen Zutrittskontrolle: Das Sicherheitspersonal weiß daher genau, ob und wo sich noch Personen in Gebäuden oder auf dem Gelände befinden, und kann entsprechend handeln.
Sämtliche Systeme können von der integrierten Sicherheits-zentrale aus gesteuert und überwacht werden. Über das zentrale Gefahrenmanagementsystem (GMS) erhält das Sicherheitspersonal hier eine Gesamtübersicht über alle relevanten Meldungen (auch von entfernten Orten) und Videobilder inkl. aller Protokolle und Aufzeichnungen.

Visualisierungen: agn